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Wollseifen - einst ein blühendes Eifeldorf mit malerischen Fachwerkhäusern und Blick auf die Urfttalsperre. Ein Ort dessen Ursprung bis ins 12. Jahrhundert zurückgeht fiel nach dem Ende des 2. Weltkriegs auf Befehl der britischen Besatzungsmacht einem Übungsplatz für militärische Zwecke zum Opfer.
Die Bewohner von Wollseifen wurden im August des Jahres 1946 auf Befehl der britischen Militärregierung
aufgefordert, ihr Dorf binnen drei Wochen - bis zum 1. September 1946 zu räumen. Unterkünfte für den weiteren Verbleib der Wollseifener Bevölkerung wurde von der britischen Besatzungsmacht allerdings
nicht angeboten. So wurden die Einwohner, welche die Ruinen ihrer Häuser nach dem 2. Weltkrieg wieder hergerichtet hatten, aus ihrem Dorf vertrieben - und nicht evakuiert, wie es fälschlicherweise
in einigen Presseartikeln zu lesen ist. Wollseifen wurde von der britischen Besatzungsmacht kurzerhand beschlagnahmt und zwangsgeräumt!
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